Die Association for Sports Medicine (VSG) hat ihre Empfehlungen zur medizinisch-spezialisierten Trainingsbetreuung nach COVID-19 aktualisiert. Die neuesten Erkenntnisse und praktischen Erfahrungen wurden in diese neue Version (3.0) eingearbeitet.
Das VSG-Expertengremium hat die Empfehlungen zu Bewegung und Genesung für Menschen mit Langzeitfolgen nach COVID-19 überarbeitet. Seit der ersten Version im Jahr 2022 wurden neue Erkenntnisse über die Zeit nach COVID-19 gewonnen, sodass die Empfehlungen nun besser mit aktuellen Forschungsergebnissen und praktischen Erfahrungen übereinstimmen.
Eine wichtige Neuerung in Version 3.0 ist die umfassendere Berücksichtigung von PEM, POTS, MCASHerzfrequenzstimulation und HRV-Überwachung werden ebenfalls behandelt. Darüber hinaus werden häufige Begleitprobleme wie Atemstörungen und autonome Dysregulation thematisiert.
Viele Empfehlungen aus dem Ratgeber sind nicht nur auf die Zeit nach COVID anwendbar, sondern auch auf andere Erkrankungen wie andere Postinfektiöse Krankheitssyndrome (PAIS) und ME/CFS relevant.
Lebendiges Dokument
Die VSG-Empfehlung wird fortan als sogenannte lebendes DokumentDies bedeutet, dass neue wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Erfahrungen – darunter auch solche der nationalen Post-COVID-Kompetenzzentren – regelmäßig in die Aktualisierungen einfließen. Die Empfehlungen unterstreichen die Wichtigkeit einer frühzeitigen und angemessenen Beratung, um Überlastung und eine Verschlimmerung der Symptome (wie den „Push-Crash“-Zyklus bei PEM) zu verhindern.
C-support verfolgt die Weiterentwicklung dieser Empfehlungen sowie die wissenschaftlichen Erkenntnisse zu Post-COVID und PAIS aufmerksam.
Die VSG-Empfehlungen zur fachärztlichen Versorgung des Bewegungsapparates nach COVID-19 und PAIS (Version 3.0) finden Sie hier.